Teenie – Rüstzeit im Jugendzentrum

„In acht Tagen um die Welt“ hieß es für rund 40 Teenager und Mitarbeiter der Jugendarbeit der evangelischen Kirche vom 9. bis zum 16. Juli 2008 in Holzmengen.

Die Veranstalter sind zufriedenInteressante Details dazu finden sich im Bericht von Robert Marian aus Kronstadt, welcher in der ADZ vom 22. Juli 2008 veröffentlicht wurde.

Viel Lärm dieser Tage in Holzmengen (Hosman, zwischen Hermannstadt und Agnetheln). Die ehrwürdige Kirchenburg war voll von Leben – 40 Teenager und Mitarbeiter schwirrten rings um das „internationale Jugendbegegnungszentrum“ im Pfarrhaus und die Dorfbevölkerung ist etwas erstaunt. Vor sechs Jahren waren wir von der Jugendarbeit der Evangelischen Kirche in Rumänien das letzte Mal hier, diejenigen, die damals Teilnehmer waren, bildeten jetzt die Gruppe der Mitarbeiter im Lager, vom 9.-16. Juli 2008.

Mitarbeiter, das sind Schüler, Studenten – fast selber noch Kinder, vom Alter her gar nicht so weit entfernt von den Teilnehmern. Die Aufgaben werden schon Monate vorher verteilt, man hat sich vorbereitet und den Lagerplatz aufwendig hergerichtet: metergroßen Kulissen aufhängen, Zelte Aufstellen… Nicht zu vergessen – Toiletten zu putzen gehört auch dazu (ab und zu wird damit als Strafe gedroht, doch tun das meist die Mitarbeiter)!

Vor ¾ acht bis abends um 23 Uhr gibt es vieles zu erleben – Wecken mit einer schrecklichen Trompete, vor dem Essen „Stille Zeit“ (Meditation, ein kurzes Gespräch über den Glauben), Frühstück und dann das Thema des Tages. Bis zum Abend folgen kreative Angebote mit Basteln, Geländespiel, einem „Chaosspiel“, jeder Tag verlief etwas anders.

Durch all dieses zog sich Jules Vernes Roman „In 80 Tagen um die Welt“. Jeden Tag waren wir in einem anderen Land für das es einen kurzen Sprachkurs gab, die Lagerzeitung war voll von Berichten aus dem jeweiligen Land. Auch unterhielten wir uns darüber, wie ein Christ sich in diesem Land zurechtfindet. Manche hörten zum ersten Mal von Mutter Theresa aus Indien beim Thema Nächstenliebe, es wurde über das Reich Gottes gesprochen anhand vom typisch amerikanischen Nationalstolz…

Am meisten haben die Teilnehmer wohl mit der Nachtruhe Schwierigkeiten gehabt, nicht etwa weil sie nicht schlafen konnten, sondern weil sie nicht wollten. Uns Mitarbeitern ging es früher natürlich auch so, doch wollten wir trotzdem konsequent bleiben! Und so ging das Teeniecamp 2008 zu Ende. Trotz der angesammelten Müdigkeit geben wir den „Teenies“ Recht: Es ist wieder mal zu kurz gewesen. Vielen Dank an Winfried Ziegler für die Unterkunft/Organisation und Werner Michaelis für die Unterstützung von seiten der Kirchengemeinde vor Ort.

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